Marans waren eine der letzten Rassen, die nach Großbritannien kamen. Die Rasse wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in der Stadt französischen Stadt Marans zwecks Fleisch- und Eierproduktion erzüchtet. Die Eier gelangten über einen Londoner Großhändler nach Großbritannien. Die dunkelbraunen Eier erfreuten sich schon bald großer Beliebtheit, sodass auch englische Bauern anfingen, Marans zu züchten.
Marans sind recht bequem. Sie werden schnell fett, wenn man sie lässt. Um dies zu verhindern, hält man sie am besten in Freilandhaltung. Marans sind pflegeleicht und bei entsprechendem Platzangebot auch aktive Hühner. Sie sind relativ unempfindlich gegen Krankheiten. Sie legen dunkelbraune Eier und sind recht ruhig.
In Großbritannien ist die Mehrzahl der Marans heute gesperbert, von sehr dunkelgrau bis silber. Sie haben leuchtend orangefarbige Augen und weiße Läufe. Sie legen fast schokoladenfarbene Eier und haben sehr saftiges Fleisch. In den 1940er Jahren waren sie eine beliebte Ausstellungsrasse; damals gab es noch mehr Farben, unter anderem auch gold gesperbert.
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