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Häufige Kaninchenkrankheiten

Die meiste Zeit werden Ihre Kaninchen sich hoffentlich bester Gesundheit erfreuen; doch manchmal werden sie auch krank. Es gibt einige schwerwiegende Krankheiten, gegen die man Kaninchen impfen lassen kann. Diese sind nachstehend beschrieben.

Schnupfen
Mit Schnupfen werden eine Reihe von Symptomen bezeichnet, beispielsweise eine laufende Nase, laufende Augen, Niesen und Keuchen. All diese Symptome sind vermutlich auf eine bakterielle Infektion zurückzuführen. Ihr Tierarzt verordnet Ihrem Kaninchen unter Umständen ein Antibiotikum, um die Symptome zu lindern. Manchmal werden die Symptome durch das Antibiotikum jedoch nur überdeckt, und die Krankheit bricht wieder aus, wenn das Kaninchen unter Stress oder an einer anderen Krankheit leidet. Wenn Ihr Kaninchen eines dieser Symptome aufweist, reicht es nicht, ihm eine Extraportion vitaminreicher Karotten zu verabreichen; gehen Sie mit ihm zum Tierarzt.

Madenbefall
Madenbefall kann im Sommer auftreten und verläuft potenziell tödlich. Wird das Kaninchenhaus nicht saubergehalten, wird das Fell des Kaninchens möglicherweise mit Ausscheidungen verunreinigt. Dadurch wird es zu einem idealen Platz, an dem Schmeißfliegen ihre Eier ablegen. Innerhalb von 24 Stunden schlüpfen aus den Eiern Maden, die sich einen Weg in das Kaninchen graben. Dies ist überaus schmerzhaft und unangenehm für das Kaninchen; im schlimmsten Fall muss es vom Tierarzt eingeschläfert werden. Madenbefall lässt sich am besten vermeiden, indem man das Haus sauberhält und darauf achtet, dass die Ernährung des Kaninchens nicht zu reichhaltig ist. Falls das Futter zu üppig ausfällt, verdaut Ihr Kaninchen es nicht richtig, und der Weichkot bleibt am Fell kleben.

Kotverschmutzungen am Hinterteil
Diese Störung tritt auf, wenn das Kaninchen zu viel Weichkot (eine besondere Art von Blinddarmkot, den das Kaninchen wieder aufnimmt und erneut verdaut) produziert. Weichkot ist dunkel, sieht feucht aus und ist klebrig, er haftet also leicht an den Haaren am Hinterteil des Kaninchens, sodass dieses ständig schmutzig ist. Sehr häufig ist diese Störung auf eine zu reichhaltige Ernährung zurückzuführen. Die Lösung besteht darin, die Menge an Pellets und Futtermischung zu verringern und dafür die Heumenge (Fasern = Ballaststoffe) zu erhöhen. Eine weitere Ursache ist mögliches Übergewicht, das das Kaninchen unbeweglich macht und es daran hindert, sein Fell an dieser Stelle selbst zu reinigen. Falls Sie diese Ursache vermuten, verschaffen Sie Ihrem Kaninchen mehr Bewegung und stellen Sie seine Ernährung um. Am besten besprechen Sie dies mit Ihrem Tierarzt. Wenn Anzeichen für ein verschmutztes Fell am Hinterteil vorliegen, müssen Sie dieses Problem möglichst sofort lösen, da ansonsten Fliegen angelockt werden, die dem Kaninchen das Leben nicht nur unangenehm machen, sondern auch einen häufig tödlich ausgehenden Madenbefall verursachen können. Für weitere Informationen über das Verdauungssystem der Kaninchen klicken Sie hier.

Myxomatose
Was ist Myxomatose? Vielleicht haben Sie in freier Natur schon einmal ein Kaninchen mit geschwollenen Augen gesehen, das nicht vor Ihnen weggelaufen ist. Es hat vermutlich an Myxomatose gelitten (siehe Foto oben). Hierbei handelt es sich um ein Virus, das vom Menschen in Australien eingeführt wurde, um die Zahl der Kaninchen zu kontrollieren. Nach Großbritannien gelangte es über Frankreich, wo es absichtlich eingeführt wurde. Es wird von Insekten oder durch den Kontakt zu anderen Virusträgern übertragen, kann also weite Strecken zurücklegen, ohne erkannt zu werden. Man schätzt, dass vier von fünf Wildkaninchen an Myxomatose erkranken, und die Ansteckungsgefahr für Hauskaninchen ist sehr hoch.

Myxomatose ist unheilbar; am besten lassen Sie Ihr Kaninchen dagegen impfen. Die Impfung ist rasch und problemlos; Näheres erfahren Sie bei Ihrem Tierarzt. Wenn Ihr Kaninchen nicht gegen Myxomatose geimpft ist und daran erkrankt, ist es am besten, es von einem Tierarzt einschläfern zu lassen. Da die Krankheit von Insekten verbreitet wird, ist dies ein weiterer Anlass, das Kaninchenhaus so sauber und unattraktiv für Insekten wie möglich zu halten.

RHD (Chinaseuche)
Hierbei handelt es sich um eine weitere Krankheit, die absichtlich eingeführt wurde, um die Zahl der Wildkaninchen zu kontrollieren. Es gibt sie in Großbritannien erst seit 1992, und sie ist genauso schlimm wie Myxomatose. Das Beste ist, sein Kaninchen einmal jährlich dagegen impfen zu lassen. RHD ist eine Krankheit mit einem unglaublich schnellen Verlauf. Wenn Ihr Kaninchen daran erkrankt, bleibt vermutlich nicht einmal genügend Zeit, mit ihm zum Tierarzt zu gehen.

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