Das Appenzeller stammt aus der Schweiz und ist in puncto Nahrung sehr genügsam. Die Rasse ist ideal an das Leben in den Bergen angepasst, sie sind ausgezeichnete Kletterer, nisten gerne in Bäumen, und da sie nur kleine Kehllappen und Kämme haben, sind sie nicht sehr frostempfindlich. Sie haben einen breit angelegten Schwanz, einen üppigen Halsbehang und ein relativ hartes, dichtes Gefieder. Den Kopf ziert ein hornartiger Kamm mit zwei kleinen runden Zapfen, und die typische Haube ist nach vorn geneigt, ähnlich wie bei den traditionellen Trachtenhauben, die die Damen im Appenzellerland tragen, daher der Name „Spitzhauben“. Die Kehllappen sind lang und dünn, die ovalen Ohrscheiben weiß. Die Vögel haben einen kräftigen Schnabel mit großen, tiefen Nasenlöchern und einen fleischigen Zapfen vorne am Schnabel. Die vorstehenden Augen sind braun.
Appenzeller sind intelligente Hühner und können bei entsprechendem Insektenangebot prima für sich selbst sorgen. Sie lieben es zu scharren, wo sie wollen, und klettern gerne. Sie sind ständig in Bewegung und nisten gern in Bäumen. Appenzeller brauchen eine besonders hohe Umzäunung, da sie sehr gut fliegen können. Sie sind legefreudig und brüten hin und wieder, wenn man sie nicht stört.
Silber getupft, gold getupft, schwarz. Bei allen Farbenschlägen sind die Läufe blau und die Augen dunkelbraun.
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