Diese Rasse soll in den Palastgärten des Sultans von Konstantinopel gelebt haben. Eine Dame namens Elizabeth Watts aus Hampstead brachte sie 1854 aus der Türkei nach England, und zwischen den beiden Weltkriegen galt sie als fast ausgestorben. Glücklicherweise konnte sie aus mehreren verschiedenen Rassen wiederbelebt werden; leider bedeutet dies auch, dass von den heutigen Vögeln keiner mehr auf die Hühner des Sultans zurückgeführt werden kann. Sie legen nicht besonders gut und werden dank ihrer auffälligen Erscheinung überwiegend zu Dekorationszwecken gehalten. Sultanhühner sind kleine, vollbefiederte Vögel. Der Hals ist besonders stark befiedert, wodurch der Kopf recht kurz aussieht. Auch der Kopf ist mit Bart und sehr großer, runder Haube üppig befiedert. Durch die Haube verdeckt wird der kleine hörnerförmige Kamm mit V-förmig angeordneten Fleischzapfen. Die Rasse hat fünf Zehen, die Schenkel sind gut entwickelt, die Läufe stark befiedert.
Sultanhühner hält man am besten in kleinen Ausläufen, da sie sich ihr Futter nicht selbst suchen. Bei Minustemperaturen frieren die Haubenfedern leicht ein, und die Hühner kommen im Allgemeinen mit schlechtem Wetter nicht gut zurecht. Es sind ruhige Vögel, die nicht aggressiv werden und sehr umgänglich sind; daher sind sie als Haustiere gut geeignet. Die Hennen haben keinen ausgeprägten Brutinstinkt und sind keine besonders guten Glucken; die Küken entwickeln sich nur langsam. Die Rasse fliegt gut und kann problemlos eine Höhe von zwei Metern überwinden; die Umzäunung muss also entsprechend hoch angelegt sein.
Das Sultanhuhn ist nur in der weißen Variante anerkannt. Es hat graue Läufe, rötlich-braune Augen und rote Ohrscheiben, die von den Hauben verdeckt werden. Es hat auch schon blaue und schwarze Varianten gegeben.
Common
There are no breeds of this type currently available for sale
There are no reviews for this breed. Why not write one?
Bewertung schreiben