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So kam der Hamster nach Europa

Die bekannteste der etwa 20 Hamsterarten ist der Syrische Goldhamster oder kurz Goldhamster. Als der britische Zoologe George Robert Waterhouse ihn im Jahr 1839 entdeckte, gab er ihm den Namen "Mesocricetus auratus", was so viel bedeutet wie Goldenes Haar, wodurch sich der umgangssprachliche Name Goldhamster ergab.

Fast alle der heute lebenden Goldhamster lassen sich auf eine Gruppe wilder Hamster zurückverfolgen, die einst in Aleppo, in Syrien eingefangen wurde. Diese Hamster wurden in ein Labor nach Jerusalem gebracht, um dort ihr Verhalten zu studieren. Die Labormitarbeiter fanden die Tiere so freundlich und einfach zu halten, dass sie sich einige mit nach Hause nahmen. Dies war wohl das erste mal, dass Goldhamster als Haustiere gehalten wurden. Außerdem versendeten die Labormitarbeiter Hamster in andere Labore auf der ganzen Welt und im Jahr 1946 waren Goldhamster bereits ein sehr beliebtes Haustier. Nur Hunde, Katzen, Fische und Hasen können heute von sich behaupten, beliebter als der Hamster zu sein.

Auch Zwerghamster wurden schnell zu beliebten Haustieren, waren aber vor allem in 70er Jahren in Tierhandlungen zu finden. Sie sind in Steppen und wüstenähnlichen Gegenden Mongolias, einigen Teilen Chinas und des nordöstlichen Kasachstan heimisch, wo sie manchmal sogar für ihre Fähigkeit, Pferde zu reiten gepriesen werden.

Es gibt 4 Zwerghamster-Arten: der Campbell-Zwerghamster, der Dsungarische Zwerghamster, der Roborovski-Zwerghamster und als letztes (wenn auch kein wirklicher Zwerghamster) der Chinesische Hamster. Der russische Campbell-Zwerghamster, der zuerst 1905 benannt wurde, war der erste Zwerghamster, der seinen Weg auf den Kleintiermarkt in der Mitte der 1970er Jahre fand. Der Dsungarische Zwerghamster tauchte erstmals zu Beginn der 1770er Jahre auf, verschwand dann jedoch für eine lange Zeit.

Der Chinesische Hamster ist ebenfalls seit Beginn der 1770er Jahre bekannt und wurde um 1919 zum ersten mal als Labortier nach Europa gebracht. Die Tierhandlungen hat er nie so richtig erreicht und auch heute ist er bei weitem nicht so beliebt wie Campbell oder Roborovski.

Der Roborovski-Hamster ist die kleinste Art und vielleicht ist dies der Grund, warum Forscher ihn erst im JAhr 1903 entdeckt haben. Sie wurden erstmals in Schweden gezüchtet und sind seit 1990 in Tierhandlungen erhältlich.

Seit 2011 gibt es den Hamster Club Germany, der die Aufrechterhaltung und Zucht von artenreinen Hamstern unterstützt. Sie können dort auch eingetragene Hamsterzüchter in Deutschland finden.

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