Marsh Daisy

Geschichte

John Wright und Charles Moore aus Lancashire in England haben das Marsh Daisy Huhn zwischen 1880 und 1913 kreiert. Die Rasse beinhaltet die Gene des Altenglischen Zwerghuhns, einer zimtfarbenen Malayhenne, einer Kreuzung aus schwarzer Hamburg- und weißer Leghornhenne und eines Sizilianischen Buttercup-Hahns. Das Marsh Daisy Huhn kann gut mit sumpfigem, moorastigem Untergrund umgehen. Daher auch der Name Marsh, was im englischen so viel wie Moor bedeutet. Dies geht darauf zurück, dass Charles Moore eines der Hühner im Moor auf dem Land John Wrights herumstapfen sah. Die Rasse war fast von der Bildfläche verschwunden, aber in den 1970er Jahren wurde glücklicherweise in England noch ein Flock entdeckt. Dennoch ist es auch heute noch eine sehr selten vorkommende Rasse. Für ein den großen Hühnern zugeodneter Vogel, ist das Marsh Daisy eher klein und kann in verschiedenen Farbausführungen gefunden werden. Wobei alle einen großen Rosenkamm, weiße Ohrläppchen, blassgrüne Beine und hornfarbene Fußnägel haben. Der Schwanz ist im 45 Grad Winkel gerichtet und die Brust abgerundet. Sie sind in ihrem Körperbau den Kampfhühnern sehr ähnlich. Das Gefieder des Männchens ist golden bis ins rötliche gehend und schließlich schwarz Richtung Schwanz, der schwarze Sicheln hat. Die Henne ist weizenfarben mit Nackenfedern, die kastanienfarben eingefärbt sind und schwarze Enden haben. Die augen sind rot und der Rosenkamm ist leuchtend rot. Sie eignen sich hervorragend als Tafelvögel mit sehr köstlichem Fleisch. Es gibt ebenfalls eine Miniaturausgabe.

Verhalten

Das Marsh Daisy Huhn ist ein robuster Vogel, der sich besonders gut für das Freiland eignet und ein hervorragender Futtersucher ist. Sie leben besonders lang und legen viele, eingefärbte Eier. Auch als Zuchhühner eignen sie sich gut. Sie sind aufgerichtete, aktive Vögel, die sich für sumpfige, moorastige Umgebungen geeignet sind. Aufgrund der Kreuzung in den letzten Jahren, als die Rasse fast verschwand, haben die Hähne oftmals Herzprobleme und werden für gewöhnlich nicht älter als 3 Jahre.

Varietäten

Braun, weizen und lederfarben. Es gab auch schwarz und weiße Varietäten, doch diese sind mehr oder weniger verschwunden über die Jahre und werden wahrscheinlich aussterben. Weizenfarben ist heute die am Geläufigsten vorkommende Farbe.

Status

Selten

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