Ihrem Hund eine Katze vorstellen

Zahllose Tierbesitzer werden Ihnen endlose Geschichten darüber erzählen, wie sich ihre Hunde und Katzen aneinander kuscheln und sogar zusammen spielen. Wenn sich Ihre Katze in ihr neues Zuhause eingewöhnt hat, können Sie darüber nachdenken, sie Ihrem Hund vorzustellen. Der beste Weg, für eine Katze einen Hund kennenzulernen, ist in einer ruhigen Umgebung unter Ihrer Aufsicht.


Ein Hund und eine Katze treffen sich zum ersten Mal und schnüffeln sich
Ein Hund und eine Katze treffen sich zum ersten Mal und beschnüffeln sich

Versteht Ihr Hund grundlegende Befehle?

Bevor Sie sich eine neue Katze zulegen, ist es entscheidend, dass Ihre Hund einige grundlegende Kommandos kennt. Wenn Ihr Hund die Befehle ‘Sitz’/’Platz’/’Bleib’ kennt und diesen gehorsam folgt, dann sollten Sie bereit sein. Dies ist wichtig, da Ihr Hund auf diese Befehle hören und wissen wird, dass es nicht Spielzeit ist, wenn ihm Ihre neue Katze vorgestellt wird.


Einem Hund wird das Kommando ‘Sitz’ beigebracht’
Einem Hund wird das Kommando ‘Sitz’ beigebracht

Erste Treffen

  • Timing - Wenn Sie eine neue Katze nach Hause bringen, überstürzen Sie die Bekanntmachung mit den anderen Haustieren nicht. Ihr Haus ist ein neuer und möglicherweise beängstigender Lebensraum für Ihre Katze, und es ist wichtig, ihr Zeit zu geben, um sich an die neuen Gerüche und die neue Umgebung zu gewöhnen. Dies kann einige Tage bis eine Woche oder sogar länger dauern. Diese Schritte helfen Ihrer Katze, sich einzugewöhnen und Stress zu vermindern. Eine Möglichkeit, Ihren Haustieren dabei zu helfen, sich an den Geruch des anderen zu gewöhnen, besteht darin, ihr Bettzeug auszutauschen, bevor sie sich treffen.

  • Bedingungen - Wenn Sie entscheiden, dass Ihre Haustiere bereit sind, sich kennenzulernen, gehen Sie sicher, dass das Haus ruhig ist, und vermeiden Sie ungewohnte Gäste oder kleine Kinder. Dies wird die Begegnung so ruhig wie möglich gestalten und Ihrem Hund helfen, sich auf Ihre Befehle zu konzentrieren. Es ist auch eine gute Idee, vor dem Treffen einen langen Spaziergang mit Ihrem Hund zu machen, damit er/sie weniger leicht erregbar ist.

  • Verwenden Sie eine Leine - Bei den ersten Treffen ist es eine gute Idee, Ihrem Hund eine Leine anzulegen und ihm befehlen zu ‘sitz-en’ und zu ‘bleib’-en, bevor Sie die Katze in den Raum lassen. Dies hilft Ihrem Hund zu verstehen, dass ‘Katze’ nicht ‘Spielzeit’ bedeutet.

  • Fluchtweg- Bieten Sie Ihrer Katze einen Fluchtweg an (z.B. hohe Möbel, ein Fenster, eine Katzenklappe etc.), damit sie, sollte sie sich bedroht fühlen, die Situation verlassen kann, und sich nicht gefangen fühlt.

  • Positive Verstärkung - Halten Sie Hundeleckereien bereit, um Ihren Hund für gutes Verhalten und Gehorsam zu belohnen. Es ist wichtig, Ihren Hund nicht zu bestrafen, da dies dazu führen kann, dass Ihr Hund Ihre Katze mit einem negativen Ergebnis assoziiert. Geben Sie bei schlechtem Benehmen ein bestimmtes Nein und kehren Sie zu den Befehlen ‘Sitz’/’Platz’ und ’Bleib’ zurück.

  • Nach Bedarf wiederholen - Bei einigen Katzen und Hunden verläuft das Kennenlernen sehr reibungslos und es dauert vielleicht nur ein paar Begegnungen, bis Sie zufrieden sind. Andere müssen einander mehrere Male pro Tag über einige Wochen hinweg vorgestellt werden, um sich aneinander zu gewöhnen. Nachdem Ihr Hund an seiner Leine ruhig bleibt, können Sie die Leine entfernen, aber bieten Sie Ihrer Katze immer einen Fluchtweg an, falls die Dinge eskalieren sollten. Das Wichtigste ist, das Kennenlernen nicht zu übereilen. Einige Hunde benötigen möglicherweise viel länger, bis Sie sich sicher fühlen können, dass Sie ihnen mit einer Katze vertrauen.

Ein Basset ruht seinen Kopf auf einer getigerten Katze aus
Ein Basset ruht seinen Kopf auf einer getigerten Katze aus

Dinge, die zu erwarten sind

  • Spielkameraden? - Einige Hunde sehen eine Katze wie einen Hund und möchten mit ihr spielen. Dies ist nicht ideal, da es höchstwahrscheinlich von der Katze als Aggression interpretiert wird, und eines oder beide Tiere könnten sich bedrängt fühlen, oder verletzt werden.

  • Raubinstinkte - Einige Hunderassen haben sehr starke Raubtierinstinkte und benehmen sich einer Katze gegenüber aggressiv, das heißt, sie starren die Katze an oder pirschen sich heran. Hier sind ‘Wiederholung nach Bedarf’ und ‘Positive Verstärkung’ sehr wichtig, um dieses Verhalten zu durchbrechen. Manchmal ist es sehr schwierig, den Instinkt zu brechen, und Ihre Haustiere können möglicherweise nie unbeaufsichtigt zusammen gelassen werden.

  • Vermeidung - Manchmal meiden sich Ihre Haustiere gegenseitig. Obwohl dies keine schlechte Sache ist, könnte dies bedeuten, dass Ihre Katze, wenn sie gezwungen ist, im selben Raum zu bleiben (z. B. über Nacht), in Bedrängnis gerät.

  • Eine Warnung für junge Kätzchen - Ein Hund kann eine Katze sehr leicht töten und dies gilt umso mehr für junge Kätzchen. Warten Sie am besten, bis Ihre Katze erwachsen ist, bevor Sie sie Ihrem Hund vorstellen. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihr Hund sehr lebhaft und verspielt ist.



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