Kurze Geschichte des Bienenstockes

Es sei Ihnen vergeben, wenn Sie etwas verwirrt sind, bei der Auswahl eines geeigneten Bienenstockes - dieser Abriss der Geschichte des Bienenstockes kann Ihnen vielleicht behilflich sein.

Bienen in der Wildnis
In den Millionen von Jahren, bevor man begonnen hat, Bienen zu "halten", haben Honigbienen in der Wildnis in natürlichen Aushöhlungen gelebt. Vorausgesetzt sie waren gesund und das Wetter war günstig, sind die Bienen fast jedes Jahr geschwärmt, um sich auf diese Weise fortzupflanzen. Doch das Gründen einer neuen Kolonie ist risikoreich; zwei Drittel aller natürlichen Schwärme verhungern innerhalb eines Jahres. Bienenzüchter bieten Kolonien Bienenstöcke, die etwa dreimal zu groß sind als ihre natürlichen Lebensräume. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kolonie schwärmt. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Bienenstöcken. Im Folgenden finden Sie einen Überblick:

Der Bienenkorb
Vor einigen Tausend Jahren entwickelte sich die Bienenhaltung von einem reinen Raub wilder Nester hin zum Halten von Schwärmen in umgedrehten Körben - die entkommenen Schwärme wurden eingefangen, um die Kolonien zu ersetzen, die für Honig und Wachs getötet wurden. Eigentlich können Sie keine Bienenkolonie in einem Korb halten, da es quasi unmöglich ist, sie zu untersuchen (in den USA ist es sogar verboten, Bienen in Körben zu halten). Aber in manchen Fällen ist ein Bienenkorb äußerst praktisch beim Einfangen von Schwärmen. .

Die erste Imkerschule
Nach einem Rückschlag für die Bienenzucht, ausgelöst durch den erhöhten Wachsverbrauch im 16. Jahrhundert infolge der Reformation und den Dreißigjährigen Krieg gründete die österreichische Erzherzogin Maria Theresia im Jahr 1769 die erste staatliche Imkerschule in Wien. Der Herzogin lag das Thema Bienenzucht so sehr am Herzen, dass sie 1775 sogar ein Gesetz zur "Förderung der Bienenzucht" erließ.

1850 - Der Langstroth
Der Langstroth wurde von einem berühmten Bienenzüchter mit dem gleichen Namen, Loranzo Langstroth entwickelt. Er entdeckte im Jahr 1851 den so genannten Bienenabstand (Bee space, idealer Abstand zwischen Wabe und Wand des Bienenstockes) sowie den Bienenstock mit frei hängenden Rähmchen. Die Bienen konnten dadurch den Honig an Rähmchen lagern, die bewegt und entfernt werden konnten. Langstroth war eher in Bienen als in Honig interessiert, aber seine Entdeckungen bereiteten die Grundlage für die moderne Honigproduktion. Er listete 54 erwünschenswerte Ansprüche an einen verbesserten Bienenstock auf - die meisten, wenn auch nicht alle, sind heute Standard. Der Langstroth-Bienenstock ist der beliebteste in Amerika und Australien.

Die Magazinbeute
Der Langstroth-Bienenstock war der Prototyp einer Magazinbeute. Als Beute wird die Behausung einer Kolonie bezeichnet. Eine Magazinbeute besteht aus einem Boden, einer oder mehreren Zargen (Magazinelemente) und einem Deckel. Die Magazinbeute ist die heute am häufigsten vorkommende Art und Weise der Bienenzucht im deutschsprachigen Raum. Sie wird aufgrund ihrer Anordnung auch als Vertikalbeute bezeichnet. Es kommen Rähmchen und Mittelwände zum Einsatz.

Die Bienenkiste
Die Bienenkiste ist ein Konzept mit dem durch ein Minimum an Zeit und Aufwand Bienen auf einfachste Weise Bienen gehalten werden können. Sie wird aufgrund ihrer horizontalen Anordnung auch als Horizontalbeute bezeichnet. Es kommt das Prinzip des Stabilbaus zum Einsatz, das heißt es werden keine herausnehmbaren Rähmchen verwendet, sondern den Bienen beim Bau freie Hand gelassen. Die Nachteile einer herkömmlichen Bienenkiste liegen jedoch darin, dass eine Untersuchung der Brut nur recht schwer möglich ist. Aus diesem Grund wurde eine Variante der Bienenkiste entwickelt, bei der die Beweglichkeit der Waben durch Trägerleisten erhöht wurde, Diese mobile Stabilbauweise erleichtert die Kontrolle der Waben in Ausnahmefällen, wie Krankheitsbefall.

Die Trogbeute
Die Trogbeute ist eine im deutschsprachigen Raum eher unbekannte Variante der Bienenzucht. Ihre Beliebtheit wächst als Mischung aus Magazinbeute und Bienenkiste (Rähmchen kommen zum Einsatz, horizontale Ausrichtung) jedoch stetig an. Alle Rähmchen befinden sich dabei in der Regel auf einer Ebene, also in einem Trog. Bei manchen Trogbeuten kann ein kleiner Honigraum auf den Brutraum aufgesetzt werden. Zu den Trogbeuten zählt auch das Beehaus.

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