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Sind Ihre Enten glücklich?

Grundsätzlich ist es gut, Krankheiten vorzubeugen, bevor sie überhaupt entstehen können. Bei Enten ist dies ganz einfach, weil sie von Natur aus sehr robust sind, sofern ihnen Folgendes zur Verfügung steht:

Eine ausgewogene Ernährung

Sauberes Trinkwasser

Eine gute Unterkunft (z. B. ein Eglu!)

Eine saubere Unterkunft (mit dem Eglu kein Problem!)

Die häufigsten gesundheitlichen Probleme bei Enten sind das Verschlucken giftiger oder gefährlicher Gegenstände, unhygienisches Wasser und Verletzungen. Hier ist eine Zusammenfassung der häufigsten Probleme und ihrer Lösungen.

Ernährungsbedingte Probleme:
Falls Ihre Enten nicht ganz auf dem Damm zu sein scheinen, jedoch keine Anzeichen von Verletzungen oder Krankheiten zu erkennen sind, kann das Problem an ihrer Ernährung liegen. Vergewissern Sie sich zunächst, dass die Enten keine giftigen Pflanzen fressen. Probieren Sie als Nächstes ein anderes Futter aus. Drittens sollten Sie Ihrer Ente in den Schlund sehen. Da Enten Futter vom Boden aufstöbern, besteht das Risiko, dass sie damit ungenießbare Dinge wie z. B. Nägel aufnehmen, die ihnen im Schlund stecken bleiben können. Die kann zu einem allmählichen Gewichtsverlust, zu Lethargie und schließlich zum Tod führen.

Lahmheit:
Enten haben recht empfindliche Beine und Füße, daher sollten Sie eine Ente niemals an den Füßen aufnehmen. Sie können sich auch Schnittwunden auf der Unterseite der Füße zuziehen. In einem solchen Fall sollten Sie den Bereich säubern und desinfizieren und die Ente auf sauberem Stroh halten, bis die Wunde verheilt ist. Hin und wieder kann es auch vorkommen, dass eine Ente sich einen Beinmuskel zerrt und dann humpelt. In einem solchen Fall wird die Heilung dadurch gefördert, dass die Ente den Muskel beim Schwimmen trainiert. Auch ein Mangel an Vitamin B3 (Niacin) kann dazu führen, dass eine Ente humpelt. Dies ist ein wasserlösliches Vitamin, das man dem Trinkwasser zugeben kann. Oder man gibt der Ente Hefeextrakt (Marmite) auf Toast, bis sie nicht mehr hinkt.

Würmer:
Spulwurm und Bandwurm. An diesen Wurmarten leiden Enten am häufigsten. Symptome: Nachlassende Legeleistung, mehr Hunger. Der Befall kann sich auch in Form von Durchfall äußern; jedoch ist nicht jeder Durchfall ein Indiz für Würmer. Wenden Sie sich an einen Tierarzt, der Ihnen ein Medikament gibt, das Sie dem Futter zusetzen können. Flubenvet ist ein gängiges Mittel zur Behandlung dieser Gesundheitsstörung.

Läuse:
Symptome: Weiße Ansammlungen an der Federbasis in der Nähe der Kloake, in schlimmen Fällen auch auf den Federn. Hierbei handelt es sich um Nissen (Läuseeier). Wenn Sie bei der Routinekontrolle Nissen an der Kloake finden, bürsten Sie sie ab und reiben Sie den Bereich mit Vaseline ein. Falls das Problem anhält, können Sie den betroffenen Bereich mit Schwefelsalbe behandeln. Da es auch hier besser ist vorzubeugen, stäuben Sie die Nestbox etwa einmal wöchentlich mit Läusepulver ein. Und keine Panik, die Läuse gehen nicht auf Menschen oder andere Tiere über.

Rote Vogelmilbe:
Symptome: Die Legeleistung lässt nach. Bei starkem Befall kann ein Vogel aufgrund des an die Blutsauger verlorenen Blutes ein wenig blass wirken. Tagsüber werden Sie die Quälgeister nicht finden, da sie sich nur nachts an den Enten gütlich tun. Kontrollieren Sie alle Vertiefungen etwa einmal wöchentlich auf Milbenbefall. Es gibt spezielle Milbensprays, mit denen man den Befall für eine gewisse Zeit verhindern kann.

Infektiöse Bronchitis:
Symptome: Nachlassende Legeleistung und dünne, raue und faltige Eierschalen. Niesende, nach Luft schnappende Vögel mit laufender Nase. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass Ihre Enten diese über die Luft übertragene Krankheit bekommen; möglich ist es trotzdem. Die Krankheit hält einige Wochen an. Die Legeleistung bessert sich zwar wieder, wird jedoch vermutlich nie wieder so gut sein wie vorher, und es kann häufiger zu nicht einwandfrei aussehenden Eiern kommen.

Aspergillose:
Symptome: Durst, Keuchen, Lethargie. Dies können Sie vermeiden, indem Sie die Kotschublade regelmäßig säubern. Jungvögel sind am empfindlichsten, jedoch können sich auch ausgewachsene Vögel anstecken. Die Krankheit wird durch Einatmen von Schimmelsporen verursacht. Leider gibt es kein Heilmittel. Am besten erlösen Sie das Tier von seinen Qualen, oder lassen Sie es von einem Tierarzt einschläfern.

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