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Ausbrüten von Eiern auf natürliche Weise

Sobald Sie sich für eine Auswahl an Eiern entschieden haben, müssen Sie sich entscheiden, ob Sie die Eier unter einem Huhn oder in einem künstlichen Inkubator ausbrüten. Um ein Ei auf natürliche Weise auszubrüten, benötigen Sie eine Henne, die bereit ist, für volle drei Wochen auf dem Ei zu sitzen. Dies wird als brütende oder sitzende Henne bezeichnet. Das Ei in der Legebox wird als Gelege oder als Szenerie bezeichnet. Hat eine Henne dies bereits ohne einen menschlichen Eingriff getan, wird Sie vermutlich bereit zum Brüten sein, sobald sich ungefähr ein Dutzend Eier angesammelt haben. Wenn Sie eine große Anzahl von auszubrütenden Eiern haben oder diese brüten, um sie anschließend zu verkaufen, empfiehlt es sich, einen Inkubator zu verwenden.

Zwei Hennen, die auf den Eiern sitzen in einem Hühnerstall Eglu Classic

Zwei Hennen, die auf den Eiern sitzen in einem Hühnerstall Eglu Classic

Einige Rassen sind dabei bessere „Brüter“ als andere. Unglücklicherweise wurde die Brutbereitschaft vieler Rassen in Europa durch die kommerzielle Zucht und Haltung aus den Tieren „herausgezüchtet“, da brütende Hennen keine Eier legen und somit nicht produktiv sind, also dem Bauern Geld kosten. Die Hühnerrassen mit der größten Brutbereitschaft sind: Asil, Barnevelder, Brahma, Cochin, Delaware, Dominque, Dorking, Faverolle, Hamburger Huhn, Zwerg-Chabos, Jersey Giant, Maran, New Hampshire Red, Altenglische Kämpfer, Orpington, Holländer Weißhauben, Plymouth Rock, Rhode Island Red, Seidenhuhn, Sussex, Welsummer and Wyandotte. Falls Sie eine Henne haben, deren Rasse nicht für das zuverlässige Brüten von Eiern gezüchtet wurde, empfehlen wir, dass Sie keinen Versuch unternehmen, diese Henne brüten zu lassen. Selbst wenn Sie damit beginnt, auf den Eiern zu sitzen, wird sie vielleicht nicht die vollen 21 Tage auf den Eiern sitzen und die Eier können somit nicht genutzt werden.

A Silkie chicken sitting sitting on a nest.

Ein Seidenhuhn mit ihren frisch geschlüpften Küken..

Wie kann ich meine Hennen zum Brüten bewegen
Wenn Ihnen die Idee von natürlich ausgebrüteten Eiern gefällt und Sie die richtige Hühnerrasse haben, müssen Sie Ihre Henne zum Brüten animieren. Sie können eine Henne zum brüten ermutigen, indem Sie einige künstliche Eier für eine gewisse Zeit im Nest liegen lassen. Ihre Henne wird dadurch wahrscheinlich für immer längere Perioden auf dem Nest sitzen bleiben. Letztendlich wird sie für mindestens 24 Stunden durchgängig auf dem Nest sitzen bleiben. Dann ist sie brütig. Jetzt müssen Sie einfach einige echte Eier unter ihr platzieren.

Künstliche Eier gleichen in ihrem Aussehen und ihrer Oberfläche echten Eiern und können dazu genutzt werden, die Henne dazu zu bewegen, brütig zu werden.

Künstliche Eier gleichen in ihrem Aussehen und ihrer Oberfläche echten Eiern und können dazu genutzt werden, die Henne dazu zu bewegen, brütig zu werden.

Ihre Henne wird sich um die Eier kümmern
Sobald die Henne brütig geworden ist, wird sie sehr fürsorglich für die Eier sein und alle Eindringlinge (wozu auch Sie gehören) abwehren sowie andere Hennen davon abhalten, in die entsprechende Legebox Eier zu legen. Wenn Sie versuchen, sich dem Nest zu nähern oder die Henne anzuheben, wird sie ärgerliche Glucklaute von sich geben und womöglich versuchen, Sie zu picken.

Eine brütende Henne, die auf einem Nest sitzt.

Eine brütende Henne, die auf einem Nest sitzt.

Die Eier werden sich lediglich entwickeln, wenn die Henne auf ihnen sitzt. Dadurch werden alle Küken zusammen schlüpfen. Die Henne wird die Eier regelmäßig während der Brut drehen, um sicherzugehen, dass der Embryo nicht an der Schalenmembran kleben bleibt, die Gase sich bewegen und die Temperatur gleichmäßig bleibt. Die Henne wird dann für 21 Tage auf den Eiern sitzen und das Nest nur für kurze Dauer (ungefähr 20 Minuten) verlassen, um Futter und Wasser zu sich zu nehmen oder sich die Beine zu vertreten.

Nach 18 Tagen wird das Küken damit beginnen, sich von innen durch die Schale zu arbeiten. Sie werden vielleicht bemerken, dass die Henne gluckt, um das Küken zum Herauskommen zu animieren. Das Küken benötigt ungefähr drei Tage, um aus der Schale herauszukommen.

Kommentare

Sandra, 1 April 2020

Wir haben vor 3 Wochen uns Seidenhühner Eier zukommen lassen. Heute ist tag 21 es tut sich nichts. Gar nichts. Wir haben sie am am tag 10 und 15 geschiert. Alles top.die die nix waren haben wir aussortiert und den rest wieder in den Brutautomaten getan. Am 18 haben wir dann aufgehört zu drehen. Und seit dem tut sich nichts. Es hat genug Wasser wir öffnen ihn nicht mal. Es ist der Covattutto 16. Danke für ihre Antwort.


Angie, 17 Dezember 2019

Meine Henne sitzt seit 2-3 tagen auf Ihren Eiern, als sie sah das ich diese rausholen wollte und brütet, sie kommt nicht zum fressen oder trinken, ist das normal?


Conny, 7 August 2019

Hallo zusammen Wie sieht es mit einem Umzug gegen Ende der Brutzeit aus? Mein Appenzeller Spitzhaubenhuhn brüttet nun seit fast 17 Tagen ihre 4 Eier im Aussengehege, wo sie vor Wind und Wetter geschützt ist. Dieses Gehege teilt sie mit 4 weiteren Hennen sowie mit einem Hahn. Kann ich die brütende Henne im Aussengelege lassen und die Küken dort schlüpfen lassen oder sind die anderen Hennen oder der Hahn für die kleinen Küken eine Gefahr? Wenn ich die Henne mit den Eiern nun in ein anderes Gehege setze, ist das zuviel stress und wie siehts aus, wenn die Henne sich nicht wieder sofort auf die Eier zum Brüten setzt?


Viktoria, 25 Juni 2019

Bruthennen braNuchen spezielles Futter und zwar am besten Gerste, ganz nicht gemahlen, kein Feuchtfutter oder Grünes. Zur generellen Info über Brüten, Marans haben ein "s" hinten dran. Und Sulmtaler haben auch einen starken Bruttrieb. Das mit Abwehren der anderen Hennen in Bezug auf Eier legen mag bei manchen Hennen stimmen, doch sehr viele lassen es sogar gerne zu. Daher sollte eine brütende Henne immer einen eigenen Berich zum Brüten haben. Eine Umlagerung sollte allerdings so gestaltet sein, daß die Verhältnisse dem Nest, wo sie zu brüten begonnen habt, so nahe als möglich kommen. Ich habe die beste Erfahrung gemacht, wenn ich zuerst einige Eier umsiedle, dann die Henne und dann die restlichen Eier unterschiebe. Vor allem sollte die Henne nicht zu extrem viel Licht haben. Das Nest selbst sollte mögichst im Schatten oder sogar Finstern liegen. Auch eine Art "Höhle" wird gerne angenommen, da sie sich dort vor Angriffen von oben geschützt fühlt. Mt anderen Worten, es sollte oberhalb der brütenden Henne nicht endlos viel frei sein. Ein genereller Tip, wer Rohwolle hat, kann unter bzw. um das Nest etwas davon plazieren. Hühner lieben Wolle und vor allem hat es die Glucke dann leichter, weil die Küken nicht alle so intensiv unter sie drängen. Verwaiste Küken nehmen sogar eine Höhle aus Wolle als Muutterersatz an. Wolle reguliert sowohl Feuchtigkeit als auch Temperatur. Zu der Frage, ob nach einem Tag ohne Henne die Eier noch fertig gbrütet werden können, ja, doch es kommt auf die Umgebungstemeratur an. Ales, was unter 15 Grad ist, kann eventuell schaden. Es dauert dann eventuell die Brutzeit um den einen Tag länger. Und zum Fressen, ich habe bisher immer festgestellt, daß die Hennen einige Tage (villeicht nur scheinbar) nichts fresen. Mag sein, daß dies mit dem "Reinigen" des Verdauungsbereichs zu tun hat, denn brütende Hennen vertragen die "ormale Kost" nicht. Die Henne reguliert allerdings auch die Körpertemperatur über die Menge, die sie zu sich nimmt.


Helga, 12 Juni 2019

Unsere Brahma hat vor 4 Tagen angefangen zu brüten, habe aber sie noch nicht fressen und trinken gesehen,obwohl im Stall und draußen Futter und Wasser steht.