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Sollte ich mir einen Rassehund oder einen Mischling zulegen?

Sowohl Rassehunde als auch Mischlinge haben eine jahrhundertelange Entwicklungsgeschichte erlebt und die für Sie die richtige Entscheidung zu treffen, welcher Hund am besten zu Ihrer Familie passt, ist eine sehr spannende Zeit. Dies kann eine sehr schwierige Entscheidung sein, an welcher Sie aber nicht verzweifeln sollten, denn wir bieten Ihnen ein sehr umfangreiches Hundeverzeichnis, in welchem Sie alles über die Herkunft der einzelnen Rassen erfahren können. Nutzen sie das Verzeichnis um einzigartige Rassen zu entdecken und um herauszufinden, welche Rasse welches Temperament, welche Felleigenschaften und welche potentiellen Probleme machen kann.

Bei der Auswahl der richtige Rasse, müssen Sie zunächst entscheiden, ob sie einen Rassehund (beide Eltern sind aus der gleichen Rasse) oder eine Kreuzung (zwei unterschiedliche Rassehunde als Eltern) oder aber einen Mischling (unbekannter Ursprung) haben möchten.


Ein wunderschöner reinrassiger Beagle
Ein wunderschöner reinrassiger Beagle

Reinrassige Hunde und Kreuzungen stammen oft von einem speziellen Züchter und können sehr kostenintensiv sein, während Mischlinge oft aus dem Tierheim kommen und keine solche hohen Anschaffungskosten bedeuten. Um Ihnen die Entscheidungsfindung ein wenig zu erleichtern, im Folgenden nun die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten.


Reinzuchthunde

Reinzuchthunde sind jene Hunde, die von Eltern der gleichen reinrassigen Zucht abstammen. Im Normalfall sind sie in einem Hundezüchterverein registriert und müssen vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) anerkannt werden.


Ein Puli mit schwarzem, zotteligen Fell
Ein Puli mit schwarzem, zotteligen Fell

Es existiert eine große Auswahl an Rassehunden. Vergleichen Sie nur einmal den Puli mit einem Malteser und Sie können erkennen, wie weit entwickelt gezieltes Züchten ist und wie weit auseinander die Tiere in Aussehen, Größe und Temperament sein können.


Ein unwahrscheinlich kleiner Malteser mit weißem, lockigem Fell
Ein unwahrscheinlich kleiner Malteser mit weißem, lockigem Fell

Vorteile eines Rassehundes
Ein großer Vorteil dabei, sich einen reinrassigen Hund zuzulegen ist, dass die Charaktereigenschaften jeder Rasse, wie beispielsweise Temperament, Verhalten und Gesundheit, sehr vorhersehbar sind. Bei der Entscheidungsfindung bedeutet das, man kann gezielt darauf achten, was man von dem Hund erwartet - ob es ein exzellenter Apportierer, ein Hirte oder aber auch ein Hund sein soll, für welchen wenig Energie charakteristisch ist. Die Größe und Fellbeschaffenheit von Rassehunden ist ebenfalls vorhersehbar, demnach können Sie Ihre Entscheidung an ihre Wohnumgebung anpassen. Außerdem sind Informationen und Hilfen zur artgerechten Haltung von Rassehunden leichter zugänglich.


Ein wunderschöner, reinrassiger Labrador
Ein wunderschöner, reinrassiger Labrador

Nachteile bei der Haltung von Rassehunden
Der größte Nachteil bei der Anschaffung eines Rassehundes besteht darin, dass durch jahrelange, gezielte Züchtung und eine damit reduzierte genetische Vielfalt, viele Rassen unter Erbkrankheiten leiden, welche oft im Zusammenhang mit ihren ursprünglichen, angeborenen physischen Charakteristika zusammenhängen. So sind beispielsweise Welsh Springer Spaniels sehr anfällig für Grünen Star und Hüftdisplasien. Es ist äußerst wichtig, dass Sie genau recherchieren, damit Sie wissen, welche Rasse anfällig für bestimmte Erbkrankheiten ist.

Reinrassige Tiere sind außerdem im Normalfall teurer als Mischlinge, der Preis ist jedoch von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Aufgrund der Erbkrankheiten können Tierarztrechnungen höher ausfallen. Der bislang teuerste Hund der Welt war eine Tibetanische Dogge welche für umgerechnet 1,3 Millionen Euro von einem Chinesen gekauft wurde!


Eine Tibetische Dogge, der teuerste Hund, der jemals verkauft wurdeEine Tibetische Dogge, der teuerste Hund, der jemals verkauft wurde
Eine Tibetische Dogge, der teuerste Hund, der jemals verkauft wurde

Zum Schluss noch der Hinweis, dass einige Verhaltensweisen sehr ärgerlich sein können. Deswegen sollten Sie sich sicher sein, dass Sie alles Notwendige in Erfahrung gebracht haben, bevor Sie sich für eine Rasse endgültig entscheiden. Unser Hundeverzeichnis kann Ihnen dabei behilflich sein.


Kreuzungen

Sind Sie in der Lage einen Cockador von einen Chiweenie zu unterscheiden? Oder aber den Yorkie Poo vom Schnoodle? Wenn Sie diese Fragen mit "ja" beantworten können, haben Sie wahrscheinlich schon darüber nachgedacht, sich einen Mischling anzuschaffen. Ebenso wie reinrassige Hunde, können Mischlinge eine tolle Ergänzung in ihrem Familienleben sein, da die meisten eine ruhiges und liebevolles Gemüt besitzen.


Labradudel, eine Mischung aus einem Labrador und einem Pudel
Labradudel, eine Kreuzung aus einem Labrador und einem Pudel

Die Bezeichnung Kreuzung steht für Hunde, deren Eltern reinrassige Tiere, jedoch unterschiedlicher Rassen sind. Sie sind recht beliebt, da bei ihnen ein geringeres Risiko für Erbkrankheiten besteht. Die bekannteste Kreuzung in Großbritannien ist der Cockapoo, eine Mischung aus dem Cocker Spaniel und einem Pudel (normalerweise einem Zwergpudel).

Weitere Bezeichnungen für Kreuzungen sind Mischling oder Hybridhund. Meist werden Kreuzungen gezüchtet, um verschiedene Charakteristika miteinander zu vereinen. So werden zum Beispiel Golden Retriever und Labradore miteinander gekreuzt um einen effektiven Blindenführhund hervorzubringen: den Goldador. Nichtsdestotrotz kann es sehr kompliziert sein zu sagen, welche Eigenschaften von welcher Rasse auf die Kreuzung übertragen werden..


Die Vorteile der Haltung einer Kreuzung
Neben den großartigen Namen (wie zum Beispiel "Puggle"), gelten Kreuzungen als gesündere Hunde, da es eine größere Auswahl bei der Züchtung gibt. Diese wird dadurch erleichtert, dass weniger Krankheiten und Leiden vorkommen.


Puggle, eine Kreuzung von einem Mops (engl.:Pug) und einem Beagle
Puggle, eine Kreuzung von einem Mops (engl.:Pug) und einem Beagle

Nachteile der Anschaffung einer Kreuzung
Die Schwierigkeit besteht darin, vorherzusagen, welches Temperament und welche Größe eine Kreuzung mit sich bringt. Jedoch ist die Vorhersage noch immer leichter als für Mischlingshunde mit unbekannten Eltern. Besteht ein essentieller Größenunterschied, ist die Größe der Kreuzung schwerer vorherzusagen, als bei Eltern mit einer ähnlichen Größe.


Mischlingshunde

Unglücklicherweise klingt der Name Mischling oder Promenadenmischung eher negativ für diese Gruppe schöner und vielfältiger Hunde. Ein Mischling kann die perfekte Wahl für jede Familie sein. Der schwierige Part dabei ist, die wichtigen Hinweise zur Art des Temperaments zu erkennen, wenn Sie sich für einen Mischling entscheiden.


Ein Mischlingshund
Ein Mischlingshund

Ein Mischling ist ein Hund, welcher weder nach Typ oder Rasse definiert werden kann. Sie sind das Ergebnis von unterschiedlichen Kreuzungen über Generationen hinweg und ihre Ahnentafel ist unbekannt. Mischlinge sind genetisch vielfältig und wurden nicht aus dem Grund herangezüchtet um spezifische Eigenschaften zu besitzen. Traditionell ist es so, dass Mischlinge nicht an Wettbewerben teilnehmen dürfen, jedoch wurden in den letzten Jahren bei einigen Wettbewerben auch Kategorien für Mischlinge eingeführt.


Vorteile von Mischlingshunden
Die Unvorhersehbarkeit, wie Ihr Mischlingshund einmal aussehen wird, bedeutet, dass sie einen einzigartigen, einmaligen Hund besitzen werden. Des Weiteren, sind Mischlinge bei weitem nicht so kostenintensiv wie reinrassige Hunde und Sie könnten somit ein wenig sparen.


Ein Mischling läuft den Strand entlang
Ein Mischling läuft den Strand entlang

Durch die zufällige Zucht sind Mischling weniger anfällig für Erbkrankheiten als der durchschnittliche reinrassige Hund. Mischlinge neigen außerdem zu einer längeren Lebensdauer, so dass Sie Ihren geliebten Hund einige Zeit länger bei sich hätten.


Nachteile von Mischlingshunden
Aufgrund ihrer unbekannten Abstammung sind die Charaktereigenschaften des Tieres nicht vorhersehbar. Sollten Sie Kinder haben, ist es ratsam eine Rasse zu wählen, deren Temperament bekannt ist.


Zwei Mischlingshunde mit einem Temperament, was nicht vorhersehbar ist
Zwei Mischlingshunde mit einem Temperament, was nicht vorhersehbar ist

Die Größe und Erscheinung eines Mischlings ist ebenso nicht vorhersagbar. Sollten Sie nicht den nötigen Platz für einen sehr großen Hund haben, ist ein Mischlung eventuell nicht die richtige Wahl, da Sie keine Chance haben zu erfahren, wie groß er werden wird. Jedoch könnte die Größe der Pfoten eines Welpen einen Hinweis auf die Größe geben. Je größer die Pfote im Vergleich zum Körper ist, desto größer wird der Hund werden.



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