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Erblich bedingte Defekte

Hunde wurden selektiv über hunderte Jahre gezüchtet, um all die sonderbaren und wundervollen Rassen zu entwickeln, die wir heute haben. Unglücklicherweise hat diese selektive Züchtung einige Erbfehler verursacht, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Hier finden Sie die häufigsten Erbkrankheiten.


Ein Border Collie mit zwei unterschiedlich farbigen Augen
Ein Border Collie mit zwei unterschiedlich farbigen Augen


Chronische Hüftgelenksdysplasie

Eine Hüftgelenksdysplasie besteht, wenn der Kopf des Oberschenkelknochens und die Hüftgelenkspfanne falsch zueinander ausgerichtet oder nicht richtig verbunden sind. Dadurch kann der Kopf der beiden Hüftknochen (der runde ballartige Teil des Knochens) bewegt und das Knorpelgewebe abgenutzt werden. Es kann an beiden Hüftknochen oder nur bei einer auftreten. Eine Hüftgelenksdysplasie kann durch genetische oder umweltbedingte Faktoren (Ernährung, Gewicht, Menge an Bewegung) verursacht werden. Hüftgelenksdysplasie ist bei schnell wachsenden, großen Rassen verbreiteter. Die Fehlstellung kann schon bei etwa vier Monate alten Welpen auftreten. Später beginnende Hüftdysplasie kann durch Hüftgelenksarthritis entstehen.

Symptome - Üblicherweise wird Ihr sonst sehr aktiver Hund relativ träge werden und wird eher abgeneigt sein, zu rennen, zu springen oder Treppen zu steigen. Sie werden bemerken, dass sie schwankende oder hoppelnde Bewegungen machen werden, um sich fortzubewegen. Hüftgelenksdysplasie wird Ihren Hund beträchtliche Hüftschmerzen kosten und es kann zeitweise die Hinterläufer erlahmen lassen. Sie könnten auch bemerken, dass Ihr Hund mit den Pfoten sehr eng beieinander steht und die Schultern muskulöser werden, da Ihr Hund mehr Gewicht auf die Vorderbeine verlagert.

Diagnose und Behandlung - Wenn Sie eines der oben genannten Symptome bemerken, dann vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Tierarzt. Ihr Hund wird geröntgt, um den Grad und die Schwere der Hüftdysplasie zu diagnostizieren. Bei leichten Fällen besteht die Behandlung darin, das Gewicht Ihres Hundes gering zu halten und ihm gemäßigten Auslauf zu geben sowie entzündungshemmende Medizin zu verabreichen, um den Schmerz zu kontrollieren. Bei ernsten Fällen wird eine operative Behandlung (Hüftprothese) notwendig sein.

Rassen, die typischerweise betroffen sind: American Cocker Spaniel, Beagle, Berner Sennenhund, Boston Terrier, Bulldogge, Dackel, Schäferhund, Golden Retriever, Labrador Retriever, Neufundländer, Rottweiler, Bernhardiner, Shih Tzu.


Progressive Retinaatrophie (PRA)

Progressive Retinaatrophie (PRA) ist ein stufenweise voranschreitender Abbau der Netzhaut (der Bereich des Auges, der das Licht einfängt und in Nervenimpulse umwandelt). Die Netzhautzellen beginnen abzusterben und die Blutgefäße nahe der Netzhaut verkümmern. Diese Krankheit schreitet voran, wie es auch schon der Name sagt, und wird letztendlich zur Erblindung führen. Die Zeitspanne dafür mag zwischen Monaten und Jahren liegen. Es scheint eine vererbbare Krankheit zu sein. Es wird angenommen, dass unterschiedliche Formen von PRA auf unterschiedliche Weise vererbt werden, entweder dominant oder rezessiv.

Symptome - Sie werden feststellen, dass Ihr Hund Schwierigkeiten hat, in der Dunkelheit zu sehen und zögernder ist, wenn er von etwas herunterspringt oder die Treppen runter steigt. Seine Augen könnten geweitet sein und zeigen einen stärkeren Glanz oder Schimmer.

Diagnose und Behandlung - Ihr Tierarzt wird das Auge Ihres Hundes mit einem Ophthalmoskop untersuchen, um die Netzhaut zu sehen. Leider gibt es für diese Krankheit keine Behandlung. PRA kann aber verhindert werden, indem sichergestellt wird, dass die Zuchttiere keine Anzeichen von PRA aufweisen.

Rassen, die typischerweise in den ersten beiden Lebensjahren betroffen sind: Akita, Cardigan Welsh Corgi, Border Colllie, Dackel, Gordon Setter, Irish Setter, Zwergschnauzer, Norwegischer Elchhund, Tibet-Terrier.

Rassen, die später betroffen sein können: Cocker Spaniel, Golden Retriever, Labrador Retriever.



Angeborene Taubheit

Eine angeborene Taubheit besteht, wenn Hunde taub geboren oder in den ersten Wochen nach der Geburt taub werden. Diese Taubheit wird überwiegend mit weiß gefärbten Hunden in Zusammenhang gebracht. Sie ist mit zwei Gentypen verbunden (dem Merle- oder dem Piebald-Gen). Aus diesem Grund sind mache Hunderassen anfälliger für Taubheit als andere.

Symptome - Hunde erscheinen als unansprechbar, sogar als etwas dümmlich, bis die Erkrankung entdeckt wird.

Diagnose und Behandlung - Sie können einen einfachen Test zur Überprüfung des Gehörs durchführen. Wenn Sie hinter Ihrem Hund stehen, in die Hände klatschen und dabei seine Reaktion beobachten, dann sollten Sie herausfinden können, ob etwas mit dem Gehör nicht in Ordnung ist. Ein Hund mit guter Hörfähigkeit wird sich direkt zu der Quelle des Lärms umdrehen. Ein Hund mit eingeschränkter Hörfähigkeit wird sich nach der Quelle umschauen, wird aber nicht in der Lage sein, den genauen Ursprungsort auszumachen. Ein tauber Hund wird gar nicht reagieren. Ein Tierarzt kann einen Hörtest durchführen, um sicher zu gehen, ob Ihr Hund klinisch taub ist. Es gibt Hörhilfen, die speziell für Hunde entwickelt wurden. Vielen Hunde empfinden diese jedoch als irritierend. Taube Hunde können ein sehr glückliches Leben führen, da sie sich auf andere Sinnesorgane stützen können. Eine Methode damit umzugehen ist, einen anderen hörenden Hund zu haben, damit Ihr tauber Hund versteht was passiert, indem er die Reaktion und die Körpersprache seines hörenden Freundes beobachtet.

Rassen, die typischerweise betroffen sind: American Foxhound, Australian Shepherd Dog, Border Collie, Boxer, Bullterrier, Dackel, Dalmatiner, English Foxhound, English Setter, Deutsche Dogge, Bobtail, Scottish Terrier, Shetland Sheepdog.



Ektropion

Ektropion besteht, wenn das untere Augenlid nach außen absteht und es herabhängend erscheint. Das rosa Gewebe, welches das untere Augenlid (Bindehaut) auskleidet, wird dadurch freigelegt. Dies führt dazu, dass Ihr Hund anfälliger für Augeninfektionen ist. Dadurch kann sich auch die Bindehaut und die Hornhaut entzünden, was einhergeht mit erhöhter Tränenproduktion.

Symptome - Sie werden in der Lage sein, das vorgestülpte untere Augenlid zu sehen, wie auch Flecken im Gesicht, die von einer erhöhten Tränenproduktion stammen.

Diagnose und Behandlung - Es sollte recht sichtbar sein, wenn Ihr Hund unter dieser Erkrankung leidet. Wenn es nur ein leichter Fall ist, was besonders bei älteren Hunden häufig verbreitet ist, dann ist es ratsam, die Augen Ihres Hundes sauber zu halten, indem Sie Watte nutzen, die in lauwarmes Salzwasser getunkt wird. Schwere Fälle von Ektropion bedürfen eine operative Korrektur.

Rassen, die typischerweise betroffen sind: Spaniels, Hounds, schwergewichtige, große Rassen oder Hunde mit viel Gesichtshaut.



Distichiasis

Distichiasis ist eine Erkrankung, die dazu führt dass Wimpern in eine anormale Richtung oder an einer ungewöhnlichen Stelle des Augenlids wachsen. Eine doppelte Reihe an Wimpern kann entstehen und kann für Ihren Hund sehr irritierend sein. Sie können üblicherweise an beiden Augen und auf dem oberen und unteren Augenlid gefunden werden, wobei es häufiger am oberen Lid vorkommt

Symptome - In einigen Fällen werden die zusätzlichen Wimpern für Ihren Hund keinen Unterschied machen. Wenn sie aber eine Irritation verursachen, dann werden Sie Rötungen, wässernde Augen und Schielen oder verstärktes Blinzeln feststellen.

Diagnose und Behandlung - Eine Untersuchung beim Tierarzt wird zu einer Diagnose führen. Wenn es sich um einen recht leichten Fall handelt, dann werden Augentropfen, die die Hornhaut und störenden Wimpern feucht halten, genutzt, um das Auge vor Irritationen zu schützen. Handelt es sich um einen ernsten Fall und verursacht die Distichiasis Geschwüre auf der Hornhaut, dann müssen die Wimpern operativ entfernt werden.

Rassen, die typischerweise betroffen sind: American Cocker Spaniel, Bedlington Terrier, Boston Terrier, Boxer, Bulldogge, Cavalier King Charles Spaniel, Chesapeake Bay Retriever, Dackel, Golden Retriever, Belgischer Zwerggriffon, Kerry Blue Terrier, Lakeland Terrier, Lhasa Apso, Pekingese, Mops, Shih Tzu, Shetland Sheepdog, Yorkshire Terrier.



Nabelbruch

Ein Nabelbruch wird bei Ihrem Hund dadurch verursacht, dass die Muskelwand am Bauchnabel geschwächt ist, was zu einer Schwellung führt. Ein komplizierter Nabelbruch besteht dann, wenn das Innere des Bauches, wie der Darm, heraussteht und dann feststeckt. Ein unkomplizierter Nabelbruch liegt vor, bei einer leichten Schwellung in Nabelgegend. Ein Nabelbruch kommt bei Welpen häufiger vor, kann aber in jedem Alter auftreten.

Symptome - Sie werden eine sichtbare Schwellung um den Nabel erkennen. Ihr Hund könnte auch seinen Appetit verlieren und erbrechen

Diagnose und Behandlung - Wenn Sie eines der oberen Symptome bemerken, dann sollten Sie zum Tierarzt gehen. Er wird Ihren Hund untersuchen und wird in der Lage sein festzustellen, ob die Schwellung ein Nabelbruch ist. Bei einem komplizierten Nabelbruch wird Ihr Hund operiert werden müssen, damit der Bruch entfernt wird. Kleine, unkomplizierte Nabelbrüche sollten von selbst abheilen.

Rassen, die typischerweise betroffen sind: Airedale Terrier, Basenji, Bullterrier, Border Collie, Lhasa Apso, Pekingese, Pointer, Shih Tzu, Weimaraner, Yorkshire Terrier.



Patellaluxation

Patellaluxation besteht, wenn die Kniescheibe Ihres Hundes aus ihrer Führung springt während das Bein gestreckt wird. Dies kann für Ihren Hund sehr unangenehm sein und kann zur Erlahmung führen. Patellaluxation kommt eher bei kleineren Hunderassen vor, kann aber auch größere Rassen betreffen.

Symptome - Es kann sein, dass Sie keine Anzeichen einer Veränderung bei Ihrem Hund bemerken, wenn es sich um einen leichten Fall von Patellaluxation handelt, da es keinen Schmerz oder Unwohlsein verursachen mag. Bei ernsteren Fällen wird Ihnen auffallen, dass Ihr Hund seine Pfote anhebt und diese beim Laufen auslässt. Anfangs kann dies recht sporadisch vorkommen, kann aber dann sehr regelmäßig auftreten.

Diagnose und Behandlung - Ihr Tierarzt wird in der Lage sein, auf Patellaluxation zu untersuchen und diese zu diagnostizieren. Er wird dann den Grad der Erkrankung feststellen. Grad 1 besteht, wenn die Kniescheibe herausspringt (entweder manuell oder von selbst) und gleich von selbst wieder zurückspringt. Grad 2 beschreibt eine Kniescheibe, die herausspringt und manchmal manuell wieder zurück gedrückt werden muss, da sie nicht immer von selbst zurück springt. Grad 3 liegt vor, wenn die Kniescheibe permanent außerhalb ihrer natürlichen Position liegt und nur kurzzeitig an ihrer eigentlichen Position bleibt, wenn sie wieder zurück gedrückt wird. Grad 4 beschreibt eine Kniescheibe, die permanent in einer unnatürlichen Position ist und nicht an ihrer eigentlichen Position bleibt, wenn sie zurück gedrückt wird. Fälle ersten Grades sind gewöhnlich kein Problem und bedürfen keiner Operation. Vielleicht möchten Sie aber Ihrem Hund Entzündungshemmer geben, die Ihr Tierarzt Ihnen empfehlen kann. Für eine Verletzung zweiten Grades und höher bedarf es üblicherweise einer Korrektur, um den Schmerz unter Kontrolle zu halten.

Rassen, die typischerweise betroffen sind: Akita, Bichon Frisé, Boston Terrier, Chihuahua, Shar-Pei, Flat Coated Retrievers, Pyrenäenberghund, Deutscher Spitz, Zwergpudel, Yorkshire Terrier.



Bandscheibenvorfall

Die Bandscheibe ist ein polsterndes "Kissen" aus Knorpel, das zwischen den Wirbeln der Wirbelsäule Ihres Hundes liegt. In der Mitte dieser Scheibe befindet sich eine gelartige Substanz, die hilft Stöße entlang der Wirbelsäule abzufangen. Ein Bandscheibenvorfall ist ein Abbau der Bandscheibe, wobei sie entweder heraussteht oder reißt. Dies verursacht einen Druck auf die darüber liegenden Nerven und eine dortige Schädigung, Schmerzen und Beschwerden. Ein Bandscheibenvorfall kann entlang der gesamten Wirbelsäule auftreten, vom Nacken bis zum Schwanz. Typ 1 des Bandscheibenvorfalls besteht, wenn die Bandscheibe reißt (Bandscheibenprolaps). Dies ist bei Rassen verbreitet, die genetisch anfällig für diese Erkrankung sind. Typ 2 ist der graduelle Abbau der Bandscheibe, wobei die Bandscheibe mehr und mehr heraussteht. Typ 2 ist verbreiteter bei älteren Hunden. Kleinere Rassen, die selektiv für eine Zwergwüchsigkeit (kurzbeinige Hunde) gezüchtet wurden, sind allgemein anfällig für diese Erkrankung. Allerdings kann sie auch bei größeren Rassen und bei älteren Hunden vorkommen.

Symptome - Sie werde eine geringere Bereitschaft zu springen sowie Treppen zu steigen feststellen. Ihr Hund wird weniger aktiv sein und könnte vor Schmerz jaulen. Wenn die Erkrankung den Nacken Ihres Hundes betrifft, wird er ungern den Kopf bewegen und Sie werden merken, dass er eher nur seine Augen bewegt, um Sie anzuschauen, als den gesamten Kopf. Ihr Hund kann einen gewölbten oder buckligen Rücken haben. Wenn der Bandscheibenvorfall die untere Region der Wirbelsäule betrifft, dann könnte Ihr Hund auch die Kontrolle über seine Blase verlieren.

Diagnose und Behandlung - Ihr Tierarzt wird eine volle neurologische Untersuchung durchführen, was ein Myelogramm oder ein MRT beinhalten kann. Diese Scans werden dem Tierarzt helfen, um herauszufinden, an welcher Stelle die problematische Bandscheibe in der Wirbelsäule Ihres Hundes ist. Wenn Ihr Hund an einem leichten Bandscheibenvorfall leidet, dann wird die Behandlung die Nutzung von steroidale Entzündungshemmer einschließen sowie die Erholung in der Hundebox für bis zu sechs Wochen. In ernsten Fällen könnte Ihr Hund einer Notfalloperation bedürfen, um den Druck auf die Wirbelsäule zu reduzieren.

Rassen, die typischerweise betroffen sind: American Cocker Spaniel, Beagle, Boxer, Dackel, Dandie Dinmont Terrier, Lhasa Apso, Pekingese, Shih Tzu.



Atemprobleme

Atemschwierigkeiten werden gewöhnlich mit brachycephalen Rassen (rundköpfige Hunde) in Verbindung gebracht. Aufgrund des verkürzten Atemweges dieser Rassen und kleineren Nasenlöchern, können diese Hunde Schwierigkeiten beim Atmen haben, besonders bei heißem Wetter.

Symptome - Sie werden lautes Atmen, Schnarchen und manchmal Kurzatmigkeit bemerken. In ernsten Fällen wird Ihr Hund durch den Mund atmen und es besteht ein Nasenausfluss.

Diagnose und Behandlung - Wenn das Atmen für Ihren Hund anstrengend und beschwerlich ist, dann kann es notwendig sein, dass die Nasenlöcher geweitet werden müssen. .

Rassen, die typischerweise betroffen sind: Boston Terrier, Bulldogge, Cavalier King Charles Spaniel, Chow-Chow, Pekingese, Mops, Shih Tzu.



Epilepsie

Epilepsie ist eine Gehirnstörung, die zu einem Krampfanfall führt. Die Krämpfe können in ihrer Dauer variieren und Ihr Hund kann dabei bewusstlos werden. Epilepsie bei Hunde kann genetisch veranlagt sein und zeigt sich gewöhnlich im Alter von zehn Monaten und drei Jahren.

Symptome - Krämpfe können in Ihrer Stärke und Länge variieren. Während eines ernsten Krampfanfalls (bekannt als "grand-mal") wird sich das Verhalten Ihres Hundes verändern. Zum Beispiel könnte er nach Geborgenheit suchen, rastlos werden, verängstigt sein, sich verstecken, sowie winseln und jaulen. Er wird dann zusammenbrechen und das Bewusstsein verlieren, gefolgt von rhythmischem Zucken oder laufenden Pfotenbewegungen, Urinieren, Darmentleerung und Sabbern. Diese Phase kann für Sekunden bis hin zu Minuten andauern. Wenn das Bewusstsein Ihres Hundes zurückkehrt, dann könnte er durcheinander und benommen sein. Leichtere Krämpfe (bekannt als "petit-mal") können schwieriger erkennbar sein. Diese können sich in Gesichtszuckungen, Schnappen oder Beißen in der Luft, als ob sie versuchen eine Fliege zu fangen, exzessives Scharren/Buddeln oder Beißen bestimmter Körperteile äußern.

Diagnose und Behandlung - Es gibt einen speziellen Test zur Untersuchung auf Epilepsie. Ihr Tierarzt wird zunächst versuchen, andere Gründe für die Krämpfe auszuschließen. Dies wird beinhalten, die Krankengeschichte aufzunehmen und Bluttests und eine Elektroenzephalographie (EEG) durchzuführen. Die Behandlung von Epilepsie beginnt erst, wenn Krampfanfälle regelmäßig werden und sich ein Muster abzeichnet. Die Behandlung erfolgt meist in Form einer oral zu verabreichenden Tablette. Es gibt unterschiedliche Arten, die Ihr Tierarzt ausprobieren könnte. Während der ersten Wochen der Behandlung können Schlaflosigkeit eine Nebenwirkung sein, was aber vergehen sollte.

Rassen, die typischerweise betroffen sind: Beagle, Cocker Spaniel, Border Collie, Dackel, Schäferhund, Golden Retriever, Irish Red Setter, Wolfspitz, Labrador Retriever, Zwergpudel, Bernhardiner, Springer Spaniel, Siberian Husky, Drahthaar Foxterrier.



Katarakt

Katarakt besteht, wenn die Linsen getrübt oder grau werden. Das liegt daran, dass eine Störung bei den Proteinen auftritt, aus denen die Augenlinse überwiegend besteht. Wenn Katarakt voll ausgeprägt ist, kann dies zu weißen, gläsernen Linsen führen. Es kann beträchtlich die Sehkraft Ihres Hundes reduzieren und Ihr Hund kann erblinden. Katarakt kann mit Canine Nuclear Sklerose verwechselt werden, was eine häufige Erkrankung bei älteren Hunden ist und das Ergrauen beider Augen verursacht. Dieser Gesundheitszustand beeinträchtigt aber nicht die Sehkraft. Katarakt ist erblich, kann aber auch durch andere Krankheiten wie Diabetes entstehen. Vererbtes Katarakt tritt in über 80 Hunderassen auf.

Symptome - Sie werden merken, dass die Augen Ihres Hundes trüb erscheinen. Dies kann weiß, bläulich grau oder gelb sein und kann die ganze Linse ausfüllen.

Diagnose und Behandlung - Ihr Tierarzt wird eine ophthalmoskopische Untersuchung durchführen, um festzustellen, ob Ihr Hund an Katarakt leidet. Wenn Katarakt zur Erblindung führt, dann wird operativ die Linse entfernt, um eine künstliche Linse einzusetzen. Das Verfahren ist recht kompliziert und nicht jeder Hund ist ein guter Kandidat für eine Operation (ältere Hunde neigen dazu, diese nicht so gut zu meistern). Eine Operation bei Katarakt ist jedoch mehr und mehr verbreitet.

Rassen, die typischerweise betroffen sind: Afghanischer Windhund, Boston Terrier, Cocker Spaniel, Schäferhund, Golden Retriever, Labrador Retriever, Zwergschnauzer, Bobtail, Siberian Husky, Welsh Springer Spaniel, West Highland Terrier.



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