Affenpinscher

Geschichte

Der Affenpinscher ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse, die ihren Ursprung in Deutschland hat. Sie ist eine der ältesten "Spielhund"-Rassen. Im Französischen wird die Rasse Diablotin Moustachu genannt, was so viel heißt wie 'Bärtiger Teufel'! Er wurde zunächst eingesetzt, um Ungeziefer im Haus, der Küche oder dem Stall zu jagen, entwickelte sich aber schnell zum Schoßhund für Damen, die Mäuse im Haus gesichtet haben. Die Rasse fand ihren Weg bis nach Amerika, aber nach dem Zweiten Weltkrieg gingen die Zahlen zurück. Sogar in Deutschland ist die Rasse relativ selten anzutreffen.

Verhalten

Der Affenpinscher zählt zur Familie der Pinscher und Schnauzer und das merkt man ihm auch an. Er ist neugierig, frech und immer beschäftigt. Sie eignen sich gut als Familienhunde und mögen es, die Menschen um sich herum zu unterhalten. Affenpinscher sollten nicht für längere Zeit allein gelassen werden. Sie treiben ihr Umwesen, wenn sie sich langweilen. Im Gegensatz zu anderen Pinschern kommt der Affenpinscher gut mit anderen Haustieren klar. Sie akzeptieren kleinere Tiere und Katzen, aber Vorsicht ist dennoch geboten. Sie sind freundlich gegenüber Fremden und anderen Hunden, wenn sie früh genug anständig sozialisiert werden. Affenpinscher behalten die Wohnungstür immer genau im Auge und werden bellen, wenn sich jemand nähert. Manchmal können sie etwas teritorial sein und sich etwas seltsam gegenüber Fremden verhalten, wenn sie nicht an fremde Menschen gewohnt sind. Daher ist es wichtig, möglichst viele fremde Menschen zu sich nach Hause einzuladen, wenn Sie Affenpinscher-Welpen haben.

Der Affenpinscher ist ein freudiger Geselle. Er weiß, wie er Aufmerksamkeit bekommen kann. Er ist frech, amüsant und es ist eine Freude, ihm beim Spielen zuzusehen. Er möchte es Menschen recht machen und die Übungen sollten, theoretisch jedenfalls, recht klar sein. Aber das Spiel ist eben genau das nicht. Affenpinscher sind sture, kleine Hunde und wie bei anderen Terriern ist Geduld, eine Brise Humor und Zeit notwendig, um sie zu trainieren. Sie brauchen regelmäßiges, konsequentes Training. Sie langweilen sich schnell, wenn die Übungen nicht abwechslungsreich genug sind. Wenn ihnen nicht früh beigebracht wird, dass es falsch ist, aggressiv über Futter oder Spielzeuge zu sein, kann dies später zum Problem werden. Affenpinscher können furchtlos sein und werden immer mitmischen, wenn sie Sie in Gefahr sehen. Es ist wichtig, sie an so viele untreschiedliche Menschen, Geräusche, Plätze und Situationen wie möglich zu gewöhnen, um zu verhindern, dass es später zu Komplikationen kommt. Affenpinscher werden versuchen, größere Hunde herauszufordern und schrecken nur selten zurück.

Obwohl sie eine lebendige, energetische Rasse sind, brauchen sie keine langen Spaziergänge. Sie geben sich mit ein paar kurzen Spaziergängen am Tag und einem ausgiebigen Fangspiel im Garten oder im Haus zufrieden. Alles, was sie wollen, ist Ihre Nähe und in Ihrem Schoß ein Nickerchen halten.

Das drahtige Fell muss mehrmals pro Woche gebürstet werden, um alte Haare zu entfernen. Außerdem sollten es ungefähr zweimal im Jahr geschnitten werden, entsprechend mehr, wenn es sich um einen Showhund handelt.

Wie die meisten Terrier ist der Affenpinscher ein abgehärteter Hund, der keine besonderen rassespezifischen Probleme hat. Manchmal kann er Patellaluxation (Kniescheibenverrenkung) oder Grauen Star entwickeln.

Charakter

Affenpinscher haben ein geschäftiges und verspieltes Temperament. Sie erfreuen sich daran, jede Ecke in jedem Raum zu erkunden. Sie besteigen alles, was irgendein Hindernis für sie darstellt. Affenpinscher eignen sich gut als Wachhunde, da sie sehr aufmerksam gegenüber allen Besuchern sind. Außerdem sind sie treue Begleiter. Sie kommen recht gut mit anderen, neuen Hunden und Menschen zurecht. Wie bei vielen anderen Hunden wird sich frühes Training auszahlen.

Gesundheitliche Probleme

Gesundheitsprobleme, von denen Affenpinscher betroffen sein können, sind Patellaluxation (Kniescheibenverrenkung), Morbus Perthes (Degeneration des Oberschenkelkopfes, wodurch sich Lähmung und Gelenkgeschwülste entwickeln können), Fehlbildung der Hüften, Hautprobleme und Blutgerinnungskrankheiten.

Einzelheiten zur Rasse

  • Status: Common
  • Lebenserwartung: 11 - 14 Jahre
  • Gewicht: 2.9 - 6 kg
  • Höhe: 9.5 - 11.5"
  • Selten: Nein
  • Fell: Mittel - Hypoallergen
  • Pflegeanforderungen: Mehr als einmal pro Woche
  • Stadt oder Land: Beides
  • Mindestanforderungen an Umgebung: Wohnung
  • Mindestanforderungen an Garten: Kein Garten
  • Rassetyp: Spielhund
  • Größe: Klein
  • Energieniveau: Hoch

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